Gewähltes Thema: Nachhaltiges Interior Design – Fortschrittliche Materialoptionen

Willkommen in einer Zukunft, in der Räume nicht nur schön, sondern auch verantwortungsvoll gestaltet sind. Wir tauchen ein in biobasierte Verbundstoffe, recycelte Metalle, mineralische Beschichtungen und smarte Materialien, die Gesundheit, Komfort und Kreislauffähigkeit vereinen. Abonnieren Sie unseren Blog, teilen Sie Ihre Fragen und erzählen Sie uns, welche Materialien Sie im nächsten Projekt testen möchten.

Materialinnovationen, die Räume verändern

Leichte Platten aus Hanf- oder Flachsfasern, gebunden mit biogenen Harzen, liefern stabile, formbare Oberflächen mit natürlicher Haptik. Sie dämpfen Schall, regulieren Feuchtigkeit und lassen sich am Lebensende leichter trennen. Ein Studio verwandelte damit einen nüchternen Flur in eine warme Galerie, ohne synthetische Dämmstoffe zu verwenden.

Materialinnovationen, die Räume verändern

Aus landwirtschaftlichen Reststoffen gezüchtete Myzelium-Elemente wachsen in Formen, sind erstaunlich leicht und bieten gute akustische Eigenschaften. In geeigneten Verbundaufbauten erreichen sie robuste Oberflächen und verbesserten Brandschutz. Ein Pop-up-Showroom nutzte gekrümmte Myzel-Panels, die nach dem Event kompostiert wurden – ein faszinierender Kreislauf im Miniaturformat.
Lösemittelfreie, emissionsarme Beschichtungen auf Kalk- oder Silikatbasis reduzieren flüchtige organische Verbindungen und binden Feuchtigkeit. Das Ergebnis: weniger Gerüche, weniger Kopfschmerzen, mehr Wohlbefinden. In einem Kindergarten sank die wahrgenommene Raumluftbelastung unmittelbar nach dem Anstrich, und Eltern berichteten von ruhigerem Schlaf ihrer Kinder.

Gesundes Innenraumklima ohne Kompromisse

Latentwärmespeicher in Gipsplatten oder Deckensegeln nehmen bei Wärme Spitzenlasten auf und geben sie später wieder ab. So bleiben Räume im Bereich angenehmer 21–26 °C, oft mit weniger Klimatisierung. Ein Co-Working-Space berichtete über spürbar geringere Temperaturschwankungen während Hitzewellen – bei unverändertem Energievertrag.

Gesundes Innenraumklima ohne Kompromisse

Zertifikate, Daten und Transparenz

Umweltproduktdeklarationen liefern Zahlen zu Klimawirkung, Ressourcenverbrauch und Entsorgung. Wer EPDs mit Ökobilanz-Tools verknüpft, erkennt Hotspots im Materialmix und optimiert gezielt. So werden vermeintlich kleine Entscheidungen – etwa ein anderer Kleber – zum großen Hebel über den gesamten Lebenszyklus.

Zertifikate, Daten und Transparenz

Holz mit FSC- oder PEFC-Nachweis sichert verantwortungsvolle Forstwirtschaft. Cradle-to-Cradle bewertet Materialgesundheit und Kreislauffähigkeit über Stufen wie Silber oder Gold. Kombiniert eingesetzt, entsteht eine klare Materialgeschichte, die Auftraggebende überzeugt und das Planungsteam in Ausschreibungen stützt.

Zirkuläres Design in der Praxis

Mechanische Verbindungen erlauben es, Paneele, Leuchten und Möbel zu demontieren, zu reparieren und neu zu konfigurieren. Klebstoffarme Systeme schonen Oberflächen und halten Materialien sortenrein. Ein Hotel ersetzte verklebte Sockelleisten durch geschraubte Profile und reduzierte Renovierungsabfälle um mehr als die Hälfte.

Naturnahe Oberflächen und Alternativen

Thermisch modifiziertes Holz

Durch Wärmebehandlung wird Holz dimensionsstabiler und widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit – ohne Biozide. Ideal für Feuchträume, Möbelkorpusse und Akzentwände. Die dunklere Tönung wirkt edel, während die Pflege einfach bleibt. Ein Badprojekt ersetzte Tropenholz durch modifizierte Esche und gewann optisch wie ökologisch.

Energie und Material zusammen denken

Sonnenschutzstoffe mit integrierten Zellen oder lichtlenkenden Beschichtungen reduzieren Kühllasten und erzeugen Strom oder Tageslichttiefe. In Wintergärten und Atrien verbessern sie Blendfreiheit und Atmosphäre. Ein Showroom koppelte die Textilien an eine Speicherbatterie – die Beleuchtung lief abends aus eigener Ernte.
Vliesdämmungen aus recycelten PET-Flaschen sind formstabil, faserarm und akustisch wirksam. Sie lassen sich staubarm verarbeiten und sind oft sortenrein recycelbar. In einer Musikschule wurden flankierende Wände mit PET-Vlies hinterlegt, was Proben angenehmer und Unterricht verständlicher machte.
Heiz- und Kühldecken arbeiten über Strahlung statt hohe Luftströmungen. Dadurch bleibt die Raumluft ruhiger, und die Solltemperatur kann niedriger liegen – bei gleichem Komfort. In einem Loft senkten Nutzer die Heizkurve und fühlten sich dennoch wohler, weil Oberflächen wohltemperiert blieben.
Oestudiou
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